Der Wirtschaftsprüfer - ein Beruf im Portrait

Der Wirtschaftsprüfer - ein Beruf im Portrait

12 August 2019
 Kategorien: Steuerberater, Blog


Berufsbild Wirtschaftsprüfer

Der Beruf des Wirtschaftsprüfers hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Früher noch als „Häkchenmacher“ bezeichnet, muss dieser heute viele Bereiche und Felder abdecken. Beispiele sollen hier das Prüfen von Bilanzen sein, aber auch Tätigkeiten in der Unternehmensberatung, der Beratung bei Übernahmen und Börsengängen bis hin zu Verrichtungen als Gutachter und Treuhänder.

Wissen allein im Bereich Rechnungswesen und Bilanzierung reichen heute nicht mehr aus – auch auf Gebieten wie Controlling und Marketing ist das Know-how gefragt und gesucht. Rat ist auch bei Fusionen und Unternehmenskäufen nachgefragt, werden auch hier die Anforderung immer höher und der Kenntnisstand spezifischer. FTSP FRISIA-TREUHAND Schmädeke GmbH & Co.KG verfügt über das erforderliche Know-how.

Voraussetzungen:

In der Regel bildet ein akademisches Studium den besten Grundstock um erste Schritte in Richtung Wirtschaftsprüfung zu gehen. Ein Studium in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang bietet sich dafür am besten an, da dieser Kenntnisse im Bereich der Wirtschaftswissenschaften beinhaltet, welcher auch später beim Examen verlangt wird. Als wirtschaftswissenschaftliches Fach gelten dabei die Bereiche Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) und deren Unterteilungen sowie Studiengänge mit den Schwerpunkten im Bereich „Wirtschaftsprüfung“, „Steuerrecht“ oder „Steuerlehre“.

Wie werde ich Wirtschaftsprüfer?

Zu allererst muss man zum Wirtschaftsprüferexamen zugelassen werden. Die Zulassung hierfür ist in den meisten Fällen das bereits oben erwähnte akademische Studium verbunden mit dem Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung. Als zweite Voraussetzung gilt es, die Berufspraxis zu nennen. Um eine Zulassung zum Wirtschaftsprüferexamen zu erhalten, müssen mindestens 3 Jahre Berufserfahrung nachgewiesen werden.

Ständige Weiterbildung – ein absolutes Muss!!!

Da sich Gesetze, Rechtsprechungen und Verordnungen ständig ändern, ist lebenslanges Lernen für einen Wirtschaftsprüfer unumgänglich. Nur so kann er den Kunden und Mandanten eine optimale und zeitgerechte Beratung und Betreuung gewährleisten.

Endlich Wirtschaftsprüfer – was kann ich nun erwarten?

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, es soll hier aber der normale Karriereweg beschrieben werden. Dieser lässt sich grob auf 4 Stufen einteilen: der Wirtschaftsprüfungsassistent stellt dabei die erste Stufe dar. Das ist das Einstiegslevel, wenn das Studium erfolgreich beendet wurde und bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angefangen wird.

Es folgt der Senior-Status, welcher nach 3 bis 4 Jahren erreicht werden kann. Planung von Prüfungsaufgaben, das Führen von Wirtschaftsprüfungsassistenten gesellt sich hier als zusätzliche Aufgaben zum Berufsinhalt. Ebenso steigt die Verantwortung und man kann schon Teilprojekte übernehmen und führen.

Die dritte Stufe auf der Karriereleiter ist der Manager – diesen Status erhält man nur mit Bestehen des Examens.

Der höchste Punkt ist schlussendlich der Partner-Status. Der Partner eines Unternehmens trägt die größte Verantwortung für Prüfungsergebnisse und Testate. Personalführung, das Gewinnen von neuen Mandanten und das Aufbauen von Netzwerken und Kontaktpflege runden das Bild ab.